06.03.2025
Hitzeschutz für E-Bike Akkus
Der Sommer ist da und mit ihm steigen die Temperaturen.
Viele unterschätzen jedoch, dass diese Hitze die Lebensdauer eines E-Bike Akkus deutlich verkürzen kann.
Gerade jetzt sind viele Menschen mit dem E-Bike unterwegs, umso wichtiger ist es, die Batterie richtig zu schützen. Wir geben Dir ein paar Tipps, wie Du mit Deinem E-Bike sicher durch den Sommer radelst.
Warum ist Hitze schädlich für E-Bike-Akkus?
Die meisten modernen Elektrofahrrad-Akkus nutzen Lithium-Ionen-Technologie. Diese Batterien sind zwar leistungsstark und langlebig – allerdings empfindlich bei Hitze.

Temperaturen über 30 °C können:
- die Zellchemie schädigen,
- die Kapazität dauerhaft verringern,
- die Ladezyklen reduzieren,
Ein dauerhaft überhitzter Akku kann sogar zur Gefahr werden, wenn im inneren der Batterie Schäden entstehen.
Unsere Tipps
1. Direkte Sonneneinstrahlung vermeiden
Lass dein E-Bike nicht in der prallen Sonne stehen – vor allem nicht mit eingesetztem Akku. Parke dein Rad lieber im Schatten oder nimm den Akku mit nach drinnen.
2. Nicht im heißen Auto lagern
Im Sommer kann sich das Innere eines Fahrzeugs auf über 60 °C aufheizen – für Akkus ist das extrem schädlich. Lagere deinen E-Bike-Akku nie im geschlossenen Auto, auch nicht für kurze Zeit!
3. Akku nicht heiß laden
Nach einer Tour bei großer Hitze solltest du den Akku erst vollständig abkühlen lassen, bevor du ihn ans Ladegerät anschließt. Laden bei über 30–35 °C kann zu Ladefehlern oder dauerhaften Schäden führen.
4. Bei Hitze öfter kontrollieren
Spürst du nach der Fahrt, dass der Akku ungewöhnlich heiß ist? Dann nimm ihn besser heraus und lagere ihn vorerst bei Raumtemperatur. Ein leichter Temperaturanstieg ist normal, starke Erwärmung hingegen ein Warnsignal.
Temperaturen von 30 °C belasten also auf Dauer nicht nur Dich, sondern auch Deine Batterie.
Wenn möglich solltest Du die Batterie zwischen 18 und 23 °C lagern und laden, damit keine bleibenden Schäden durch die Hitze entstehen.